Projekte

Aufbruch – ein pfingstliches Wanderkonzert 2019

15./16./17. Juni 2019

Die SängerInnen nehmen das Publikum mit auf einen Stationenweg durch den Kirchenraum: Von der Verlassenheit und Sprachlosigkeit nach dem Tod und der Himmelfahrt Christi, über die Suche nach Trost und Stärkung bis hin zum Pfingstwunder der neuen Sprachbefähigung durch den heiligen Geist. Dabei trifft Alte Musik auf Neue Musik.

Totentanz – Spirituelle Performance zum Totengedenken 2018

1. November 2018
18:00 Uhr    Predigerkirche Basel

Mitwirkende:
Fabienne Skarpetowski, Simona Buchwalder, Annemarie Fränkl Knab, Yannick Badier, Raphaël Bortolotti, Álvaro Etcheverry.
Olivier Vogt (Tod), Violine; Pfr. Michael Bangert, Diakonin Karin Schaub.

Seit nunmehr zwölf Jahren findet am Abend des Allerheiligenfestes eine besondere Feier in der Predigerkirche Basel statt. Dieses Ritual ist dem Gedenken an die Toten, aber auch der Besinnung auf das eigene Sterben gewidmet. Die uralten Gesänge und die Gebete werden von der mittelalterlichen Gestalt eines tanzenden und fidelnden Todes begleitet. Er tanzt und umkreist freundlich die Anwesenden. Seine Musik steigert sich, bricht ab, beginnt neu. Sein Spiel ist eine Erinnerung an den untergegangenen Totentanz vor der Predigerkirche. Zugleich ist sein Spiel ein Symbol des menschlichen Lebens, das mit mancherlei Brüchen und Misstönen voran schreitet, um letztlich in der göttlichen Harmonie zu enden. In diesem Jahr wird wiederum Musik aus der Entstehungszeit des Basler Totentanzes zu hören sein. Das Ensemble Voce – unter der künstlerischen Leitung von Annemarie Fränkl Knab – singt u.a. die älteste bekannte Vertonung eines Totentanz-Textes aus dem 14. Jahrhundert sowie gregorianische Gesänge. Die Gesänge erzählen vom göttlichen Licht, das nicht untergehen kann. Aber auch die Ängste der menschlichen Seele vor dem Tod werden thematisiert, wenn das „Dies irae“ („Tag des Zornes“) angestimmt wird. All die Schrecken, die im Menschen gegenwärtig sind, werden benannt, um schliesslich in eine vertrauensvolle Hinwendung zum Geheimnis Gottes zu münden. Es werden Gebet für die Verstorbenen gesprochen und es werden entzündet. Dabei kann jede und jeder seiner Erinnerung an die Verstorbenen in Ruhe lebendig werden lassen. Da die mittelalterliche Predigerkirche nur von Kerzen erhellt wird, entsteht eine Atmosphäre von poetischer Schönheit.
(Hanspeter Rast)

Spirituelle Performance zum Totengedenken – 2017

Mitwirkende:
Fabienne Skarpetowski, Simona Buchwalder, Annemarie Fränkl Knab, Yannick Badier, Raphaël Bortolotti, Álvaro Etcheverry.
Olivier Vogt (Tod), Violine; Pfr. Michael Bangert, Diakonin Karin Schaub.

Totentanz-Feier – 2016

Mitwirkende:
Fabienne Skarpetowski, Simona Buchwalder, Annemarie Fränkl Knab, Yannick Badier, Raphaël Bortolotti, Álvaro Etcheverry.
Olivier Vogt (Tod), Violine; Pfr. Michael Bangert, Diakonin Karin Schaub.

vita divina!? – das Leben in Fülle – 2015

vitadivina„Leben in Fülle“, wer möchte das nicht – was aber bedeutet dies? Verschiedene Antworten darauf wurden in der geistlichen Musik in Klang gesetzt. Das Vokalensemble Voce d’Argovia nimmt seine Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine Reise durch die Facetten der Fülle mit. Rund um den  Kompositionsauftrag an den in der Region Basel wohnhaften Musiker, Lyriker und Komponisten Bernhard Knab erklingen dabei selten zu hörende Werke sowie Schweizer Erstaufführungen vom frühesten bekannten Hymnus bis zu zeitgenössischen Stücken.

Werke von: I. Antognini, D. Bortnjanskij, J. Busto, J. Crüger, J. Garcia Blanco, F. Guerrero, H. von Herzogenberg, M. Lauridsen, E. Rautavaara, U. Sisask, R. Vaughen Williams, B. Knab (Kompositionsauftrag).

Mitwirkende:
Tabea Herzog und Fabienne Marzena Skarpetowski, Sopran; Susanne Wiesner, Mezzosopran; Annemarie Fränkl Knab, Alt; Giovanni Cantarini und Loïc Paulin, Tenor; Adriano Oprandi, Bariton und Markus J. Frey, Bass

Herzlichen Dank für die Unterstützung:
Aargauer Kuratorium, Aargauische Stiftung für Gesang und Musik, Sophie und Karl Binding Stiftung, Hans Peter Brunner, Fondation Suisa, Freundeskreis Voce d’Argovia, Predigerkirche Basel und die Christkatholische Kirche Basel, Schweizerische Interpretenstiftung, Stadt Zürich Kultur

Totentanz-Feier – 2015

Seit zehn Jahren findet am Abend des Allerheiligenfestes eine weltweit einzigartige Feier in der Predigerkirche statt. Dieses besondere Ritual ist dem Gedenken an die Toten, aber auch der Besinnung auf das eigene Sterben gewidmet. Die uralten Gesänge und die Gebete werden von der mittelalterlichen Gestalt eines tanzenden und fidelnden Todes begleitet. Er tanzt und umkreist freundlich die Anwesenden. Seine Musik steigert sich, bricht ab, beginnt neu. Sein Spiel ist eine Erinnerung an den untergegangenen Totentanz vor der Predigerkirche. Zugleich ist sein Spiel ein Symbol des menschlichen Lebens, das mit mancherlei Brüchen und Misstönen voran schreitet, um letztlich in der göttlichen Harmonie zu enden.

In diesem Jahr wird Musik aus der Entstehungszeit des Basler Totentanzes zu hören sein. Das Ensemble „Voce d’Argovia“ – unter der künstlerischen Leitung von Annemarie Fränkl Knab – singt u.a. die älteste bekannte Vertonung eines Totentanz-Textes aus dem 14. Jahrhundert sowie gregorianische Gesänge. . Die Gesänge erzählen vom göttlichen Licht, das nicht untergehen kann. Aber auch die Ängste der menschlichen Seele vor dem Tod werden thematisiert, wenn das „Dies irae“ („Tag des Zornes“) angestimmt wird. All die Schrecken, die im Menschen gegenwärtig sind, werden benannt, um schliesslich in eine vertrauensvolle Hinwendung zum Geheimnis Gottes zu münden.

Kerzen für die Verstorbenen werden entzündet und jeder kann seinen Erinnerungen in Ruhe nachgehen.
(Hanspeter Rast)

Mitwirkende:
Tabea Herzog, Susanne Wiesner, Annemarie Fränkl Knab, Yannick Badier, Giovanni Cantarini, Csongor Szántó

Maria!? – Projekt 2014

mariaWie kommt man als knapp volljährige Frau dazu, einfach einem Engel Vertrauen zu schenken und einzuwilligen, ein Kind auf die Welt zu bringen? Und später dann darauf zu vertrauen, dass schon alles richtig und gut wird mit einem selbst und mit diesem Kind, das etwas Besonderes sein soll? So ganz ohne Versicherung, ohne sich eine Hintertüre offen zu halten und ohne alles bis möglichst ins letzte Detail in der eigenen Hand haben zu wollen? Woher kommt diese entspannte Lebenshaltung und kann sie uns vielleicht für unseren Alltag dienlich sein?

Das professionelle Vokalensemble Voce d’Argovia, geht zu den Urtexten über Maria zurück und untersucht, wie diese Frau jenseits von allen bekannten Rollen und Eigenschaften, die Kirche und Brauchtum ihr im Laufe der Jahrhunderte zugeschrieben hat, zur Verkörperung eines lebensbejahenden Urvertrauens werden konnte.

Im Zentrum dieses besonderen Konzertprojektes steht dabei ein kurzer Wortbeitrag zu den wenigen Überlieferungen zu Marias Biographie. Diese Texte werden in zwei Kompositionsaufträgen in Musik gesetzt. Musik aus der Tradition der Ost- und Westkirchen des 6. bis 21. Jahrhundert zeigen einen Ausschnitt der überaus reichhaltigen Marienmusik auf und umgeben diesen Kern wie die Blütenblätter einer Rosen-Blüte, eines alten Mariensymbols.

Werke von: Romanos, Rachmaninov, Sisask, Berthier, Grieg, Busto, Gjeilo, de Victoria, de Escobar, Guerrero, de Padilla, Simon MacHale (Kompositionsauftrag), Markus J. Frey (Kompositionsauftrag).

Mitwirkende:
Aurea Marston, Regina Graus, Fabienne Marzena Skarpetowski, Susanne Wiesner, Annemarie Fränkl Knab, Katrin Frühauf, Yannick Badier, Simon MacHale, Fabian Kristmann, Markus J. Frey

Herzlichen Dank für die Unterstützung:
Aargauer Kuratorium, Fondation Nicati de Luze, Ernst Göhner Stiftung, Migros Aare, Aargauische Stiftung für Gesang und Musik, Kirchenmusik an Liebfrauen Zürich, Freundeskreis Voce d’Argovia, Kirchgemeinde Hoffnungskirche Berlin-Tegel, Jörg Egbert und Felicitas Vogel Berlin, Familie Knab Allschwil.

AlleHeilig? – Projekt 2013

alleheiligAn Allerheiligen, am ersten November, gedenkt die katholische Kirche ihrer Heiligen. Dieser Feiertag hat das Vokalensemble Voce d’Argovia zu einem Konzertprojekt rund um die Frage, wer denn alles heilig sei, inspiriert. Neben William Byrds „Mass for the Feast of All Saints“ erklingen Gesänge der unkonventionellen Heiligen Hildegard von Bingen, Kompositionen des Protestanten Heinrich Schütz, sowie neuer Werke der Schweizer Komponisten Rudolf Jaggi und Markus J. Frey, die für Voce d’Argovia Verse aus Psalm 16 und dem Epheserbrief vertonten.

Diese alten Bibeltexte, die die gestellte Frage auf „un-erhörte“ Weise beantworten, liegen auch den Wortbeiträgen der Theologin und Musikerin Christel Oefele und von Pfr. Jörg Egbert Vogel zugrunde.

Werke von: W. Byrd, Hildegard von Bingen, H. Schütz, R. Jaggi (Kompositionsauftrag), M. J. Frey (Kompositionsauftrag)

Mitwirkende:
Regina Graus, Aurea Marston, Fabienne M. Skarpetowski, Susanne Wiesner, Annemarie Fränkl Knab, Katrin Frühauf, Valentin J. Gloor, Pierre Huber, Fabian Kristmann, Markus J. Frey

Herzlichen Dank für die Unterstützung:
UBS-Kulturstiftung, NAB-Kulturstiftung, Scheidegger-Thommen-Stiftung, Migros Aare, Aargauische Stiftung für Gesang und Musik, Aargauer Kuratorium, Sophie und Karl Binding Stiftung, Fachausschuss Musik BS/BL, Swisslos-Fonds Basel-Stadt, Ernst Göhner Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung, Scheidegger-Thommen-Stiftung, Klosterkirche Wettingen, Kantorat Grossmünster Zürich, Hoffnungskirche Berlin, Jörg Egbert und Felicitas Vogel aus Berlin und Gönner Verein Voce d’Argovia.

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